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Die digitale Transformation


Die digitale Transformation macht auch vor Ihren Geschäftsmodellen nicht halt. Steigende und hochdynamische Kundenanforderungen zwingen Unternehmen dazu, ihre Geschäftsmodelle zu beschleunigen, Wertschöpfungsketten zu ändern und innovative Technologien einzusetzen, kurz schneller rentabel zu werden. Der mit der digitalen Vernetzung von Unternehmen und Kunden verbundene Datenaustausch eröffnet Ihnen aber gleichzeitig neue Geschäftschancen. Vorausgesetzt, die Daten werden intelligent verarbeitet.


Betrifft die digitale Transformation jedes Geschäftsmodell?

Sieht so aus. Ihr Unternehmen bewegt sich in einem digitalen Umfeld, dass steigenden Einfluss darauf hat, wie sich eine Organisation am Markt gewinnbringend behaupten kann. Der Grad der notwendigen digitalen Transformation kann dabei von einer geringfügigen Anpassung des bestehenden Geschäftsmodells bis zu einer fundamentalen Veränderung reichen, bei der Produkte, Dienstleistungen, Ertragsmodelle komplett auf den Kopf gestellt und neu erfunden werden. Wie viel Transformation angemessen ist, hängt von den Anforderungen Ihrer Kunden ab. Am Ende geht es darum, aus kaufenden nicht nur zufriedene, sondern begeisterte Kunden zu machen. Denn Kunden, die nur zufrieden sind, verschlechtern laut einer Reihe von Studien den Ertrag. Kunden zu Fans zu machen, bleibt also auch im digitalen Zeitalter eine grundlegende Zielformel erfolgreicher Geschäftsmodelle. Nur dass es digital deutlich schneller geht.

Digitale Enabler – also den Transformationsprozess ermöglichende Technologien – sind:

 

Digitale Transformation Geschäftsmodell

 

Sie kommen längst im unternehmerischen Umfeld zum Einsatz. Sie ermöglichen es Ihnen, dicht am Kunden zu sein, ihn besser zu verstehen und ihm orts- und zeitunabhängig ein einzigartiges Kauferlebnis zu verschaffen.


Wie sieht ein erfolgreich umgesetztes digitales Geschäftsmodell aus?

Die Digitalisierung beeinflusst schon lange, wie ein Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Bereits im Jahr 2001 brachte Apple ein tragbares Medienwiedergabegerät auf den Markt: das iPod. Verbunden mit der entsprechenden iTunes-Software ist der Datenaustausch zwischen iPod und Computer sowie das Einkaufen und Herunterladen von Inhalten, insbesondere Musik, im Appstore von Apple möglich. Diese Kombination aus Gerät, Software und Onlinestore stellte die gesamte Musikindustrie auf den Kopf. Obwohl Apple nicht der erste Anbieter tragbarer Abspielgeräte war, errang das Unternehmen die Marktdominanz während Wettbewerber wie Diamond Multimedia mit der Playermarke Rio schlagartig Marktanteile verloren.

Das Beispiel zeigt das immense Potenzial eines neuen Geschäftsmodells: Apple verschaffte den Kunden ein neues Kauf- und Nutzungserlebnis, baute seine Stellung als Innovator am Markt aus und erwirtschaftete schnell hohe Gewinne. Den Großteil seiner musikbezogenen Umsätze erzielte das Unternehmen durch den Verkauf der iPods, die Integration des Onlinemusikgeschäfts bot Schutz vor dem Wettbewerb.


Wird zukünftig alles digital oder kommt es auf die richtige Mischung an?

Nicht nur digital auch „offline“ lassen sich neue Geschäftsmodelle entwickeln. Auch Pay-Per-Use-Geschäftsmodelle ermöglichen es Ihnen, die Attraktivität Ihrer Produkte zu erhöhen. Der Kunde muss nicht mehr kaufen, sondern vergütet nutzungsabhängig. Im Maschinen- und Anlagenbau bleibt dann zum Beispiel das Wartungs- und Betriebsrisiko beim Anbieter.

Was der davon hat? Eine ganze Menge! Und noch mehr, wenn er die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt. Er kann sein Herstellerwissen jederzeit in den Prozess einbringen, schließlich weiß er am besten über die effiziente Maschinennutzung Bescheid. Er kann aus dem Betrieb mehrerer Maschinen Informationen für Produktverbesserungen bzw. Produktinnovationen gewinnen. Er kann in Echtzeit auf pathologische Maschinendaten reagieren und eine vorausschauende Wartung etablieren. Stillstände werden so vermieden, mehr vergütete Betriebsstunden erreicht. Das aus dem Geschäftsmodell resultierende bessere Kundenverständnis ermöglicht ihm zudem die Gewinnmaximierung über individuelle Vergütungsmodelle. Smart Contracts oder Distributed-Ledger-Technologie erlauben eine transparente, fälschungssichere Dokumentation des Maschinenbetriebes und die Leistungsvergütung in Echtzeit. Die Kostentransparenz des Pay-Per-Use-Ansatzes ist auch kundenseitig ein entscheidender Vorteil. Der Kunde zahlt exakt die angefallenen Betriebsstunden und kann scharf kalkulieren.

Von der Kombination mit der digitalen Welt profitieren neben dem Pay-Per-Use-Konzept auch viele andere analoge Geschäftsmodelle :

  • Freemium (freie Basis-, aber kostenpflichtige Premiumleistung)
  • Direct Selling (ohne Zwischenhändler)
  • Add-on (separate Verrechnung von Extras)
  • Mass Customization (Individualität von der Stange)
  • Selfservice (der arbeitende Kunde)
  • Solution Provider (Alles-aus-einer-Hand-Anbieter)

Wie finden Sie das richtige Geschäftsmodell?

Indem Sie sich mit Blick auf die Kunden, deren Probleme, das Nutzenversprechen, die Wertschöpfungskette und die Ertragsmechanik die richtigen Fragen stellen:

  • Der Kunde: Wer sind Ihre Zielkunden und Bedürfnisgruppen?
  • Sein Problem: Welche Fragen stellt der Kunde? Welche Herausforderungen und Probleme beschäftigen ihn?
  • Das Nutzenversprechen: Was bieten Sie den Kunden an?
  • Die Wertschöpfungskette: Wie stellen Sie die Leistung her?
  • Die Ertragsmechanik: Wie wird Wert und Ertrag erzielt?

Das richtige Geschftsmodell finden


„Egal, wie das Geschäftsmodell aussieht, es spielt keine Rolle, was irgendjemand davon hält, wenn die Kunden es nicht mögen.“ Das Motto von Paul Gratton, dem CEO der Internetbank Egg verdeutlicht, der Kunde bildet den Dreh- und Angelpunkt jedes Geschäftsmodells. Nur wenn Sie Ihre Kundensegmente und Kundengruppen genau definieren, kennen und verstehen, können Sie ein Nutzenversprechen entwickeln, das einfach, klar, kraftvoll und einzigartig ist. Im Anschluss geht es darum, wie der Nutzen generiert werden kann. Konzentrieren Sie sich dabei auf Ihre Kernkompetenzen und setzen Sie entlang der Wertschöpfungskette auf Partnerschaften, Kooperationen und Kollaboration, hat das meist hohes Tempo und hohe Kosteneffizienz zur Folge. Bei der Betrachtung der Ertragsmechanik geht es letztendlich darum, ob Ihr geplantes Geschäftsmodell auch profitabel ist. Kalkulieren Sie unter Einbezug aller Kosten, die bei Ausführung des Geschäftsmodells entstehen würden, was am Ende für das Unternehmen übrig bleibt.

Die Digitalisierung wird die Welt schnell, grundlegend und weitreichend verändern. Einfach zuschauen ist uns bei Müller – Die lila Logistik da zu wenig. Daher arbeiten unsere Experten aus dem Lila Consult und Lila Operating bereits heute mit Forschern von digitalen Innovationen zusammen, um die Geschäftsmodelle von morgen mitzugestalten. Unser generiertes Wissen nutzen wir dabei immer auch um den Nutzen und Ertrag unserer Kunden zu steigern – dabei machen wir nicht vor Unternehmensgrenzen halt. Entlang des gesamten Auftragserfüllungsprozesses beraten wir unsere Kunden in Hinblick auf die wertschöpfungsoptimale Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle und begleiten sie bei der Verwirklichung ihrer Potenziale. Denn dafür steht Müller - Die lila Logistik: Beratung und Umsetzung aus einer Hand.

Um eine Vorstellung davon zu erhalten, wie sich unsere Geschäftswelt in den kommenden Jahren verändern wird, haben wir Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gebeten, Zukunft aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und das Buch „Vordenken“ herausgebracht. Eines der beleuchteten Themen ist dabei die Logistik von Morgen. Über untenstehenden Link erhalten Sie einen Einblick auf das Kapitel und den Wandel einer gesamten Branche.