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Eine Ausbildung zwischen Quellcode und Platine -
was macht ein Fachinformatiker für Systemintegration?

Wie muss man sich ein Büro voller IT-Spezialisten vorstellen? Wie ein dunkles Arbeitszimmer, mit ungesunden Softdrinks, abenteuerlichen Kleidungsstilen und blassen, schüchternen Computer-Freaks? Natürlich nicht. „Die Realität sieht anders aus“, meint Jannick, Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration im 3. Ausbildungsjahr bei Müller – Die lila Logistik in Besigheim. Im Interview beantwortet Jannick Fragen rund um seine Ausbildung und warum er sich für eine Zukunft in der Logistik entschieden hat.

 

Interviewer: Hallo Jannick, weshalb hast Du Dich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration entschieden?

Jannick: Ich war schon immer eher technikorientiert und  hatte bereits früh einen Computer. Mich faszinierte die Funktionsweise eines Computers, die unterschiedlichen Konstellationen wie man unterschiedliche Systeme miteinander vernetzen kann und das Potential des Internets. Nach meinem Realschulabschluss entschied ich mich deshalb für eine praktische Ausbildung in einem Unternehmen. Eine weiterführende Schule war nichts für mich. Mit der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration machte ich mein Hobby zum Beruf.

 

Interviewer: Warum Müller – Die lila Logistik als Ausbildungsunternehmen?

Jannick: Das Auswahlverfahren von Azubis und Studenten bei Müller – Die lila Logistik beinhaltet neben einer klassischen Bewerbung, ein Assessment Center mit Eignungstest, Gruppendiskussion und persönlichen Vorstellungsgespräch. Ich war damals 17 Jahre alt und entsprechend nervös. Bereits beim Betreten des Gebäudes wurden die anderen Kandidaten und ich sehr herzlich empfangen – das nahm mir von Anfang an die Angst. Mein erster Eindruck konnte im weiteren Verlauf des Tages bestätigt werden. Der erste Eindruck zählt bekanntlich viel und so hatte ich mich praktisch schon entschieden.

Als mir die Ausbildungsleitung im persönlichen Gespräch erklärte, dass eine moderne Logistik ohne eine funktionierende IT kaum vorstellbar sei und man im Zuge dessen verstärkt auf der Suche nach Nachwuchskräften in diesem Bereich ist, war ich mir sicher – hier möchte ich meine Ausbildung starten.

 

Interviewer: Wie muss ich mir einen typischen Arbeitstag in der IT-Abteilung vorstellen?

Jannick:  Ein typischer Arbeitstag variiert von Bereich zu Bereich mal mehr, mal weniger stark. In den einzelnen Abteilungen lernt man z.B. Dinge wie die Instandhaltung und Administration von Informations- und Kommunikationssystemen, die richtige Anwenderbetreuung, die Konfiguration von Netzwerken sowie die richtige Einrichtung und Instandhaltung von Hardware. Daneben darf man auch Calls bearbeiten, also Störungen, die die User selber aufgeben. Zu einem späteren Zeitpunkt der Ausbildung darf man sukzessive kleinere Projekte begleiten. Ihr stellt fest, das Aufgabengebiet in der IT-Abteilung ist sehr abwechslungsreich. Klassisches Tagesgeschäft gibt es nicht. Das ist mitunter einer der großen Vorteile an der Ausbildung zum Fachinformatiker. Monoton geht es hier eher selten zu. Aktuell begleite ich den Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 am Standort Besigheim.

 

Interviewer: Du bist inzwischen im 3. Ausbildungsjahr. Wenn Du Deine Ausbildungszeit Revue passieren lässt, was war Deine bislang größte Herausforderung und wie hast du diese gemeistert?

Jannick: Das war eine Telefonkonferenz auf Englisch mit einem polnischen Kunden, der aufgrund einer Gesetzesänderung, die im Mai 2018 in Kraft trat, ein neues Sicherheitszertifikat erworben hatte. Das Einbinden des Sicherheitszertifikates musste einerseits auf unseren Systemen durchgeführt werden sowie auch auf den Systemen des Kunden. Dabei musste mit dem Externen-Dienstleister des Kunden Kontakt aufgenommen werden und die Konfiguration der Firewall abgesprochen werden. Bei der Problemlösung kamen mir meine erworbenen Fachkenntnisse in Englisch und der Thematik der Datenübertragung aus der Berufsschule, die ich 1 ½ Tage pro Woche besuche, zu gute.

 

Interviewer: Wie sieht es nach Feierabend aus -  wie oft wollen Freunde oder Verwandte, dass Du Ihnen bei Problemen mit Computer & Co. hilfst?

Jannick: In meiner Freizeit werde ich sehr häufig von Freunden und Kollegen auf derartige Probleme angesprochen, da sie wissen, dass ich meistens eine Lösung dafür parat habe (lacht). Aber das macht mir nichts aus, schließlich macht mir die Arbeit sehr viel Spaß.

 

Interviewer: Fühlst Du Dich gut auf Deine Zukunft vorbereitet?

Auf jeden Fall. Ich lerne täglich etwas Neues und bleibe somit ständig am Ball. Das ist auch wichtig, da speziell die IT sehr schnelllebig ist. Müller – Die lila Logistik bietet mir dabei viel Raum zur persönlichen Entfaltung. Ich würde mich jederzeit wieder für eine Ausbildung bei Müller – Die lila Logistik entscheiden.