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Mehr als ein Studium

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Ein Praxiserfahrungsbericht unseres Dualen Studenten Nico

Mein Name ist Nico, ich bin 21 Jahre alt und im 5. Semester dualer Student im Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement mit Schwerpunkt Logistikmanagement bei Müller – Die lila Logistik in Besigheim. Über ein duales Studium hört und liest man viel – Arbeiten am Wochenende, keine Zeit für Hobbys, anspruchsvolle Vorlesungen und Stress pur. Aber was davon entspricht wirklich der Wahrheit? Lest selbst.

Ich würde den gleichen Weg wieder einschlagen

Eine enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis – das war mir von Anfang an sehr wichtig. Volle Hörsäle, monoton vorgetragener Unterrichtsstoff oder wenig Praxisbezug. Das wäre nichts für mich gewesen, da bin ich mir sicher. Es sollte also ein duales Studium sein – am besten mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung und in einem größeren Unternehmen. Zu hohe Ansprüche? Vielleicht. Heute kann ich sagen: Ich würde den gleichen Weg wieder einschlagen. Müller – Die lila Logistik hat mir von Anfang an das Gefühl gegeben, dass neben den Klausurergebnissen an der DHBW, auch meine persönliche Entwicklung im Vordergrund steht. Das imponiert mir bis heute sehr.

 

Kein Frontalunterricht der Dozenten

Im Dreimonatsrhythmus wechselt man zwischen Theorie an der Hochschule und Praxis im Unternehmen und erlangt nach sechs Semestern den Bachelor of Arts. Dabei sind die Theoriephasen den Unterrichtseinheiten an der Schule sehr ähnlich. Von morgens bis abends besuchen, je nach Studiengang etwa 20-30 Studenten, interaktiv gestaltete Vorlesungen - Anwesenheit ist dabei Pflicht. Eine aktive Beteiligung der Studenten an der Vorlesung ist zwar gewünscht, mündliche Noten gibt es aber keine. Die unterschiedlichen Disziplinen der Betriebswirtschaftslehre bilden den Kern des Studiums, ergänzt um zwei verbindlich zu wählende Wahlfächer. Ich konnte zwischen Logistik, Consulting und International Management wählen. Ich habe mich für Logistik und International Management entschieden. Am meisten Spaß macht mir dabei von den großen Erfahrungsschätzen der Dozenten zu profitieren, und das gelernte im betrieblichen Alltag wieder zu finden.

Bis auf die quantitativen Fächer wie Mathe und Statistik, in denen es zugegebenermaßen auch mal etwas komplizierter wird, ist der Rest durch fleißiges Pauken sehr gut zu schaffen. Die Klausuren werden jeweils zum Ende der Theoriephase innerhalb von zwei Wochen geschrieben. In der Regel sind das etwa 4-5 Stück, wobei eine Klausur aus mehreren Modulfächern bestehen kann. Es lohnt sich also, bereits frühzeitig den Stoff aus der Vorlesung nachzuarbeiten. Dann hat man zum Ende hin weniger Stress. Wenn sich Vollzeitstudenten zum Ende eines Semesters in die Semesterferien verabschieden, verabschieden sich die dualen Studenten in den Arbeitsalltag. Auf die Theoriephase folgt direkt im Anschluss die zweite Hälfte des Semesters - die Praxisphase im Partnerunternehmen. Die Zuteilung in die jeweilige Abteilung erfolgt grundsätzlich durch die Ausbildungsleitung, Präferenzen wurden in der Vergangenheit berücksichtigt.

 

Bei Müller – Die lila Logistik wird von Anfang an viel gefordert – aber auch gefördert.

Während der Praxisphasen war ich in den unterschiedlichsten Abteilungen eingesetzt: Route, Prozessmanagement, Personalabteilung, Lila Consult, Marketing sowie im Vertrieb. Die unterschiedlichen Aufgaben und Themenbereiche sorgen für ein stets abwechslungsreiches Studium. Von der Bearbeitung von Projektanfragen Lila Consult bis zur Untersuchung von Prozessen im Prozessmanagement waren viele spannende Aufgaben dabei. Dabei habe ich immer Ansprechpartner in den Abteilungen gehabt, die mich bei Problemstellungen unterstützt haben. Vor meinem ersten Praxiseinsatz war mir überhaupt nicht bewusst, wie vielseitig die Logistikbranche ist.

In besonderer Erinnerung blieb mir dabei mein Abteilungseinsatz im Vertrieb, weil in dieser Abteilung die Projekte und Kunden der Zukunft von Lila Logistik begeistert werden.

Bei Müller – Die lila Logistik wird von Anfang an viel gefordert – aber auch gefördert. So werden regelmäßig innerbetriebliche Schulungen veranstaltet, bei denen Fach- und Führungskräfte Ihre Bereiche oder ein Projekt vorstellen.

 

Duales Studium – Karrierechance oder Freizeitkiller?

Die Zeit vergeht wie im Flug und ich blicke bereits auf zwei sehr interessante, abwechslungsreiche, lehrreiche und gleichzeitig auch fordernde Jahre zurück. Zweifelsohne ist ein duales Studium ein Intensivstudium, das sehr viel Engagement und Flexibilität von uns Studenten einfordert. Arbeiten am Wochenende musste ich aber noch nie, Zeit für meine Hobbys wie das Fußballspielen habe ich auch und mit etwas Disziplin lässt sich ein duales Studium wirklich sehr gut meistern – mit mal mehr mal weniger stressigen Phasen.

Ihr wollt eine Antwort zu der Frage: Duales Studium - Karrierechance oder Freizeitkiller? Ich hoffe, ich konnte zur Eurer Entscheidung etwas Hilfreiches beitragen. Meine Antwort steht fest: Für mich ist ein duales Studium definitiv eine Karrierechance.

Ihr werdet sicherlich noch einmal etwas von mir hören. Ich wünsche Euch alles Gute für Eure Zukunft.

Viele Grüße
Nico