Finanzielle Potenziale durch Automatisierung und Echtzeit-Optimierung in der Logistik
Globale Lieferketten stehen unter zunehmendem Effizienzdruck. Die Nachfrage nach kürzeren Lieferzeiten, steigender Servicequalität und...
Denise List
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie das durch den Einsatz des Nimmsta Werable der Pickvorgang am Standort Besigheim deutlich gesenkt werden konnte.
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Durch den Einsatz des Nimmsta Werable konnte der Pickvorgang am Standort Besigheim deutlich optimiert werden.
Am Standort Besigheim werden diverse Artikel für die Automobilindustrie gepickt und versendet. Bisher benötigten die Mitarbeiter:innen zwei Hände, um die Großteile zu scannen und anschließend in den Kommissionierwagen zu sortieren. Das MDE-Device musste nach jedem Scanvorgang abgelegt und erneut aufgenommen werden, was den Prozess verlangsamte und Zeit kostete.
Auf der Suche nach einem Gerät, welches die Option „Freehands“ bietet, wurde Lila Logistik bei dem Münchner Start-up Nimmsta fündig. Nach einer kurzen Testphase entschied man sich für den HS 50 Wearables.
Seit über einem Jahr ist der Nimmsta Wearables nun im Einsatz. Das Scangerät wird wahlweise an der rechten oder linken Hand getragen und wiegt nur 45 Gramm, was den täglichen Gebrauch für den Tragenden angenehmer gestaltet. Die Mitarbeiter:innen können so nicht nur ergonomischer und schneller picken, auch der lästige Ab- und Aufnahmevorgang entfällt.
Durch die Umstellung auf den Nimmsta Wearables konnte der Pickvorgang deutlich reduziert werden. Beschädigungen an der Ware konnten vermieden und die Fehlerquote gesenkt werden.
Problem erkannt, innovativ gedacht und erfolgreich umgesetzt.
Logistische Wertschöpfung beschreibt den messbaren Beitrag, den Logistikprozesse zur Leistungsfähigkeit eines Unternehmens leisten — durch wirksame Prozesse, stabile Lieferketten und transparente Steuerung entlang der gesamten Supply Chain.
Klassische Logistik beschreibt den Transport und die Lagerung von Waren. Logistische Wertschöpfung geht weiter — sie umfasst Prozessdesign, Steuerungskompetenz und operative Umsetzung als Einheit und macht Logistik zum aktiven Erfolgsfaktor im Geschäftsmodell.
In der Produktionslogistik entsteht Wertschöpfung durch produktionsnahe Leistungen wie Vormontage, Sequenzierung und Just-in-Time-Versorgung — Logistik greift direkt in den Fertigungsprozess ein und schafft messbaren Mehrwert.
Echtzeittransparenz macht logistische Wertschöpfung sichtbar und steuerbar. Wer jederzeit weiß, was in seiner Supply Chain passiert, kann schneller entscheiden, Engpässe früher erkennen und Ressourcen gezielter einsetzen.
Messbare Indikatoren sind unter anderem Logistikkosten im Verhältnis zum Umsatz, Lagerumschlaghäufigkeit, Liefertreue, Durchlaufzeiten und Prozessauslastung. Process Mining macht zusätzliche Verbesserungspotenziale in bestehenden Abläufen quantifizierbar.
Kontraktlogistik bezeichnet die langfristige Übernahme von Logistikprozessen durch einen spezialisierten Dienstleister. Sie schafft Wertschöpfung durch gebündeltes Know-how, wirksame Prozesse und persönliche Verantwortung für Ergebnisse — statt reiner Abwicklung.
Ein Logistikdienstleister wickelt ab. Ein Logistikpartner denkt voraus, denkt mit und übernimmt persönliche Verantwortung für die Ergebnisse — vom ersten Konzept bis in die operative Fläche.
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