Müller - Die lila Logistik erwirbt die Sigloch-Gruppe
Müller - Die lila Logistik SE kauft 100% der Anteile der Sigloch-Gruppe und baut ihr Lösungsportfolio um die Bereiche Buch und Medien sowie...
Denise List
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien in den nächsten Jahren rasant steigen wird. Auch bei Müller – Die lila Logistik ist die Nachfrage groß. LILA bietet ein umfangreiches Portfolio für die Lagerung und das Handling von Gefahrstoffen für unterschiedliche Anwendungen an.
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Die Welt benötigt mehr den je Batterien. Der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien wird in den nächsten Jahren rasant steigen. Dies hängt auch mit der großen Nachfrage an Elektroautos zusammen. Die EU-Kommission unterstützt dabei mit umfangreiche Subventionen die Fertigung von Akkumulatoren für Elektroautos in Europa. Der Bedarf ist da, die Produktion steigt stetig und die Lagerung bedarf besonderer Vorkehrungen.
Auch bei Müller – Die lila Logistik gehen vermehrt Nachfragen nach geeigneter Lagerung ein. Jedoch müssen die gesetzliche Anforderung an die gefahrstoffhaltigen Güter beachtet und eingehalten werden. LILA bietet hierfür ein entsprechendes Portfolio für die Lagerung und das Handling von Gefahrstoffen für unterschiedliche Anwendungen.
Um die Kundenanforderungen und gesetzlichen Regelungen zu erfüllen, übernimmt LILA das komplette Inbound-Management und sorgt für die Lagerung bei einer Umgebungstemperatur von +15° bis +35°, für Luftfeuchtigkeitskontrollen, spezielle Brandschutz sowie spezielles Equipment zum Laden der Batterien. Im Outbound-Management ist LILA zuständig für JIT-Lieferungen an die Produktionsbänder, Qualifikationskontrolle der Module, Prüfung der Ladezustände, Wiederverpackung, Rückrufmanagement nach Losnummer oder auf SKU-Basis sowie das Leergutmanagement.
Jedoch bedeutet Wachstum auch Engpässe an geeigneten Immobilien, da viele ältere Hallen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. WGK, Brandschutzwände und Löschtechnik müssen den rechtlichen Anforderungen entsprechen. Dieses Marktsegment benötigt Spezialisten, die die Besonderheiten der Lagerung verstehen und umsetzen können. Müller – Die lila Logistik bietet die Entsprechenden Lösungen und sieht sich gerüstet für die Zukunft.
Logistische Wertschöpfung beschreibt den messbaren Beitrag, den Logistikprozesse zur Leistungsfähigkeit eines Unternehmens leisten — durch wirksame Prozesse, stabile Lieferketten und transparente Steuerung entlang der gesamten Supply Chain.
Klassische Logistik beschreibt den Transport und die Lagerung von Waren. Logistische Wertschöpfung geht weiter — sie umfasst Prozessdesign, Steuerungskompetenz und operative Umsetzung als Einheit und macht Logistik zum aktiven Erfolgsfaktor im Geschäftsmodell.
In der Produktionslogistik entsteht Wertschöpfung durch produktionsnahe Leistungen wie Vormontage, Sequenzierung und Just-in-Time-Versorgung — Logistik greift direkt in den Fertigungsprozess ein und schafft messbaren Mehrwert.
Echtzeittransparenz macht logistische Wertschöpfung sichtbar und steuerbar. Wer jederzeit weiß, was in seiner Supply Chain passiert, kann schneller entscheiden, Engpässe früher erkennen und Ressourcen gezielter einsetzen.
Messbare Indikatoren sind unter anderem Logistikkosten im Verhältnis zum Umsatz, Lagerumschlaghäufigkeit, Liefertreue, Durchlaufzeiten und Prozessauslastung. Process Mining macht zusätzliche Verbesserungspotenziale in bestehenden Abläufen quantifizierbar.
Kontraktlogistik bezeichnet die langfristige Übernahme von Logistikprozessen durch einen spezialisierten Dienstleister. Sie schafft Wertschöpfung durch gebündeltes Know-how, wirksame Prozesse und persönliche Verantwortung für Ergebnisse — statt reiner Abwicklung.
Ein Logistikdienstleister wickelt ab. Ein Logistikpartner denkt voraus, denkt mit und übernimmt persönliche Verantwortung für die Ergebnisse — vom ersten Konzept bis in die operative Fläche.
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