Geschäftsmodell-entwicklung im digitalen Umfeld
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Denise List
Make-or-Buy in der Logistik entscheidet darüber, welche Leistungen intern verbleiben und welche extern übernommen werden. Richtig umgesetzt schafft Outsourcing klare Strukturen und stärkt die Supply Chain.
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Make-or-Buy beschreibt die Entscheidung, logistische Leistungen entweder intern zu erbringen oder an externe Partner zu vergeben.
In der Logistik betrifft diese Entscheidung eine Vielzahl von Bereichen – von Lagerhaltung und Transport über produktionsnahe Leistungen bis hin zu Value Added Services oder kompletten Prozessketten.
Dabei geht es nicht nur um einzelne Tätigkeiten, sondern häufig um die grundlegende Frage, wie logistische Abläufe organisiert und gesteuert werden.
Supply Chains sind in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden.
Steigende Anforderungen an Flexibilität, Geschwindigkeit und Transparenz führen dazu, dass klassische, gewachsene Strukturen zunehmend an Grenzen stoßen.
Gleichzeitig verändert sich die Rolle der Logistik:
Sie wird weniger als unterstützende Funktion gesehen und übernimmt zunehmend einen direkten Beitrag zur Wertschöpfung.
Damit wird Make-or-Buy zu einem strukturellen Thema.
Es geht nicht mehr nur um Kosten, sondern um die Frage, wie Logistik organisiert werden muss, um Effizienz, Stabilität und Anpassungsfähigkeit sicherzustellen.
Outsourcing ist vor allem dann sinnvoll, wenn Unternehmen logistische Leistungen nicht mehr mit der nötigen Effizienz, Flexibilität oder Skalierbarkeit in den eigenen Strukturen abbilden können.
Typische Situationen sind:
Outsourcing bedeutet dabei nicht nur eine Verlagerung von Aufgaben.
Es geht darum, Leistungen dort zu erbringen, wo sie organisatorisch und operativ am sinnvollsten integriert werden können.
Make-or-Buy-Entscheidungen betreffen in der Praxis ein breites Spektrum logistischer Leistungen.
Dazu gehören unter anderem:
Oft geht es nicht um isolierte Tätigkeiten, sondern um die Bündelung mehrerer Leistungen in einer integrierten Prozessstruktur.
Outsourcing führt nicht nur zu einer anderen Aufgabenverteilung, sondern verändert die Struktur der Logistik.
Typische Veränderungen sind:
Damit wird Logistik nicht mehr isoliert innerhalb eines Unternehmens organisiert, sondern über mehrere Strukturen hinweg gesteuert.
Outsourcing schafft Freiräume innerhalb der eigenen Organisation.
Leistungen werden gezielt ausgelagert, sodass sich Unternehmen stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können.
Gleichzeitig verändert sich die Wertschöpfungslogik:
Entscheidend ist dabei nicht die Auslagerung selbst, sondern die Wirkung auf die gesamte Supply Chain.
Outsourcing kann dazu beitragen, Strukturen zu entlasten, Abläufe zu stabilisieren und die Leistungsfähigkeit nachhaltig zu erhöhen.

Die eigentliche Herausforderung liegt in der Umsetzung.
In der Praxis bedeutet das:
Nur wenn diese Integration gelingt, entstehen stabile und effizient gesteuerte Prozesse.
Make-or-Buy ist kein isoliertes Entscheidungsthema, sondern Teil einer ganzheitlichen Betrachtung der Logistik.
Der Fokus liegt darauf, logistische Leistungen so zu strukturieren, dass sie als integrierte Lösung innerhalb der Supply Chain funktionieren.
Dabei werden unterschiedliche Einzelleistungen kombiniert und operativ umgesetzt.
Ziel ist es, stabile, skalierbare Strukturen zu schaffen, die Prozesse entlasten und langfristig weiterentwickelt werden können.
Damit wird Logistik nicht nur organisiert, sondern gezielt als Teil der Wertschöpfung eingesetzt.
Make-or-Buy beschreibt die Entscheidung, ob logistische Leistungen intern erbracht oder an externe Partner ausgelagert werden. Diese Entscheidung beeinflusst die Struktur und Steuerung der gesamten Supply Chain.
Outsourcing ist sinnvoll, wenn interne Strukturen an Grenzen stoßen, Flexibilität erhöht werden muss oder sich Leistungen effizienter in externe Prozesse integrieren lassen. Entscheidend ist die Wirkung auf Effizienz, Struktur und Stabilität der Logistik.
Typische Leistungen sind Lagerlogistik, Transportprozesse, Value Added Services, Retourenlogistik sowie produktionsnahe Versorgungsprozesse.
Die größte Herausforderung liegt in der Umsetzung. Ausgelagerte Leistungen müssen sauber in bestehende Prozesse integriert werden, damit stabile Abläufe entstehen.
Make-or-Buy ist keine isolierte Entscheidung, sondern ein zentraler Hebel zur Gestaltung der Logistik.
Outsourcing verändert Verantwortlichkeiten, Abläufe und die Organisation von Leistungen entlang der Supply Chain.
Richtig umgesetzt entstehen daraus klare Strukturen, die Effizienz, Flexibilität und Stabilität verbessern.
Als Partner unterstützt LILA dabei, diese Strukturen in der Praxis umzusetzen.
Der Fokus liegt auf der Integration logistischer Leistungen in funktionierende Gesamtlösungen und auf der Entwicklung von Prozessen, die langfristig tragfähig sind.
Ziel ist es, Logistik so einzusetzen, dass sie einen messbaren Beitrag zur Wertschöpfung leistet und die Supply Chain nachhaltig stärkt.
Logistische Wertschöpfung beschreibt den messbaren Beitrag, den Logistikprozesse zur Leistungsfähigkeit eines Unternehmens leisten — durch wirksame Prozesse, stabile Lieferketten und transparente Steuerung entlang der gesamten Supply Chain.
Klassische Logistik beschreibt den Transport und die Lagerung von Waren. Logistische Wertschöpfung geht weiter — sie umfasst Prozessdesign, Steuerungskompetenz und operative Umsetzung als Einheit und macht Logistik zum aktiven Erfolgsfaktor im Geschäftsmodell.
In der Produktionslogistik entsteht Wertschöpfung durch produktionsnahe Leistungen wie Vormontage, Sequenzierung und Just-in-Time-Versorgung — Logistik greift direkt in den Fertigungsprozess ein und schafft messbaren Mehrwert.
Echtzeittransparenz macht logistische Wertschöpfung sichtbar und steuerbar. Wer jederzeit weiß, was in seiner Supply Chain passiert, kann schneller entscheiden, Engpässe früher erkennen und Ressourcen gezielter einsetzen.
Messbare Indikatoren sind unter anderem Logistikkosten im Verhältnis zum Umsatz, Lagerumschlaghäufigkeit, Liefertreue, Durchlaufzeiten und Prozessauslastung. Process Mining macht zusätzliche Verbesserungspotenziale in bestehenden Abläufen quantifizierbar.
Kontraktlogistik bezeichnet die langfristige Übernahme von Logistikprozessen durch einen spezialisierten Dienstleister. Sie schafft Wertschöpfung durch gebündeltes Know-how, wirksame Prozesse und persönliche Verantwortung für Ergebnisse — statt reiner Abwicklung.
Ein Logistikdienstleister wickelt ab. Ein Logistikpartner denkt voraus, denkt mit und übernimmt persönliche Verantwortung für die Ergebnisse — vom ersten Konzept bis in die operative Fläche.
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