Supply Chain Management: Prozesse verstehen, Potenziale heben
Warum Supply Chain Management in der Theorie überzeugt – und in der Praxis oft scheitert In vielen Unternehmen sind Abläufe historisch gewachsen –...
Denise List
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Die Überwachung und ständige Verbesserung der Warehouse Prozesse ist eine große Herausforderung in der Logistikbranche. Um das zu meistern, kommt bei MÜLLER | DIE LILA LOGISTIK als national und international tätiger Logistikdienstleister unter anderem die Process Mining Technologie zum Einsatz.
Beim Process Mining wird ein Prozess anhand seiner digitalen Fußabdrücke, die aus den entsprechenden Quellsystemen entnommen werden, rekonstruiert. Das Ergebnis ist ein tiefer Einblick in den zugrundliegenden Prozess, und zwar so, wie er wirklich gelebt wird. Mit kaum einer anderen Technik lässt sich eine solche Transparenz schaffen.
Bei MÜLLER | DIE LILA LOGISTIK wird Process Mining bereits an verschiedenen Standorten im operativen Geschäft verwendet. Dabei wurde die Technik sowohl bei einigen bereits bestehenden Abwicklungen implementiert als auch bei neuen Projekten direkt zum Start zur Hilfe genommen. Die Technologie bietet dabei eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, die Prozesse zu analysieren und Verbesserungspotentiale aufzuzeigen. So werden die Abläufe auf der Fläche beispielsweise durch sogenannte “Spaghetti-Diagramme” visualisiert, welche die häufigsten Varianten des Prozesses zeigen. Darüber hinaus helfen selbst definierbare KPIs dabei, Durchlaufzeiten oder ungewünschte Aktivitäten zu minimieren. Das Process Mining Tool selbst kann hier durch konfigurierbare Automatisierungen unterstützen - so wird beispielweise eine Benachrichtigung per Mail versendet, sobald ein bestimmter Schwellenwert erreicht wird. Ein Blick in die Vergangenheit ist ebenso jederzeit möglich, sodass man sehen kann, wie sich getroffene Maßnahmen auf den Prozess auswirken. Eine weitere spannende Komponente ist es, den SOLL-Prozess zu hinterlegen und anschließend mit den IST-Zustand abzugleichen.
Natürlich ist es in den meisten Fällen immer noch der Mensch, der die Verbesserung in der Realität umsetzt. Aber durch Process Mining werden ineffiziente Abläufe und Engpässe überhaupt erst sichtbar. Somit wird der Blick in die verschiedenen Dashboards schnell zu einem essenziellen Teil des Prozessmanagements.
Auch einen Blick in die Zukunft von Process Mining zu wagen lohnt sich: Durch neue Ansätze lassen sich verschiedene Business-Prozesse miteinander verbinden, indem Objekte definiert und verfolgt werden. Und auch das Thema KI wird eine zunehmend größerer Rolle in der Prozessoptimierung spielen.
Logistische Wertschöpfung beschreibt den messbaren Beitrag, den Logistikprozesse zur Leistungsfähigkeit eines Unternehmens leisten — durch wirksame Prozesse, stabile Lieferketten und transparente Steuerung entlang der gesamten Supply Chain.
Klassische Logistik beschreibt den Transport und die Lagerung von Waren. Logistische Wertschöpfung geht weiter — sie umfasst Prozessdesign, Steuerungskompetenz und operative Umsetzung als Einheit und macht Logistik zum aktiven Erfolgsfaktor im Geschäftsmodell.
In der Produktionslogistik entsteht Wertschöpfung durch produktionsnahe Leistungen wie Vormontage, Sequenzierung und Just-in-Time-Versorgung — Logistik greift direkt in den Fertigungsprozess ein und schafft messbaren Mehrwert.
Echtzeittransparenz macht logistische Wertschöpfung sichtbar und steuerbar. Wer jederzeit weiß, was in seiner Supply Chain passiert, kann schneller entscheiden, Engpässe früher erkennen und Ressourcen gezielter einsetzen.
Messbare Indikatoren sind unter anderem Logistikkosten im Verhältnis zum Umsatz, Lagerumschlaghäufigkeit, Liefertreue, Durchlaufzeiten und Prozessauslastung. Process Mining macht zusätzliche Verbesserungspotenziale in bestehenden Abläufen quantifizierbar.
Kontraktlogistik bezeichnet die langfristige Übernahme von Logistikprozessen durch einen spezialisierten Dienstleister. Sie schafft Wertschöpfung durch gebündeltes Know-how, wirksame Prozesse und persönliche Verantwortung für Ergebnisse — statt reiner Abwicklung.
Ein Logistikdienstleister wickelt ab. Ein Logistikpartner denkt voraus, denkt mit und übernimmt persönliche Verantwortung für die Ergebnisse — vom ersten Konzept bis in die operative Fläche.
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