Supply Chain 4.0: Digitale Wertschöpfung entlang der Lieferkette
Was versteht man unter Supply Chain 4.0? Supply Chain 4.0 beschreibt die Weiterentwicklung klassischer Logistik zum modernen,...
Denise List
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Müller - Die lila Logistik und Emporias veranstalteten im April gemeinsam mit Referenten namhafter Firmen den SCM Dialog 2024 mit dem Thema "Die digitale Transformation in der Supply Chain – Beispiele aus der Praxis" am Stammsitz der Lila Logistik in Besigheim. Die Vorträge konnten dieses Jahr nicht aktueller sein und griffen die Fragestellungen des Marktes auf.
Experten und Praktiker rückten Themen wie Transparenz & Leistungssteigerung weltweiter Lieferketten, die digitale Transformation in der Inbound SC sowie Transformationsstrategien zur Smart Factory durch papierlose Fertigung in den Vordergrund.
Vertreter der Mercedes Benz AG, der Robert Bosch GmbH, des Elektronikherstellers Advantest sowie des Systemanbieters für Tore & Türen Novoferm gaben in Ihren Vorträgen interessante Einblicke und boten den Teilnehmenden die Chance, sich gemeinsam zu den aktuellen Fragestellungen auszutauschen.
Anschließend wurden die vorgestellten Konzepte und Strategien unserer Kunden in den Digitalen Entwicklungspfad hin zu einer autonomen Supply Chain eingeordnet, um gemeinsam den Reifegrad der Digitalisierung im Plenum zu bewerten.
Kernaussagen als allgemeiner Konsens aus der Diskussion:
Aufgrund der sehr guten Resonanz und des positiven Feedbacks sehen wir uns darin bestärkt, auch zukünftig auf das gewählte Konzept „kurz und kompakt mit Experten auf Augenhöhe“ zu setzen. Wir freuen uns bereits heute auf die kommende Veranstaltung gegen Ende des Jahres 2024.
Logistische Wertschöpfung beschreibt den messbaren Beitrag, den Logistikprozesse zur Leistungsfähigkeit eines Unternehmens leisten — durch wirksame Prozesse, stabile Lieferketten und transparente Steuerung entlang der gesamten Supply Chain.
Klassische Logistik beschreibt den Transport und die Lagerung von Waren. Logistische Wertschöpfung geht weiter — sie umfasst Prozessdesign, Steuerungskompetenz und operative Umsetzung als Einheit und macht Logistik zum aktiven Erfolgsfaktor im Geschäftsmodell.
In der Produktionslogistik entsteht Wertschöpfung durch produktionsnahe Leistungen wie Vormontage, Sequenzierung und Just-in-Time-Versorgung — Logistik greift direkt in den Fertigungsprozess ein und schafft messbaren Mehrwert.
Echtzeittransparenz macht logistische Wertschöpfung sichtbar und steuerbar. Wer jederzeit weiß, was in seiner Supply Chain passiert, kann schneller entscheiden, Engpässe früher erkennen und Ressourcen gezielter einsetzen.
Messbare Indikatoren sind unter anderem Logistikkosten im Verhältnis zum Umsatz, Lagerumschlaghäufigkeit, Liefertreue, Durchlaufzeiten und Prozessauslastung. Process Mining macht zusätzliche Verbesserungspotenziale in bestehenden Abläufen quantifizierbar.
Kontraktlogistik bezeichnet die langfristige Übernahme von Logistikprozessen durch einen spezialisierten Dienstleister. Sie schafft Wertschöpfung durch gebündeltes Know-how, wirksame Prozesse und persönliche Verantwortung für Ergebnisse — statt reiner Abwicklung.
Ein Logistikdienstleister wickelt ab. Ein Logistikpartner denkt voraus, denkt mit und übernimmt persönliche Verantwortung für die Ergebnisse — vom ersten Konzept bis in die operative Fläche.
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